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Alles auf einen Blick









Wozu diese Seite?

Ich erspare Ihnen zu viele Details aus meinem Leben. Hier gibt es nicht viel zu berichten. Stattdessen erzähle ich Ihnen einiges über meine Motivation diese Seite zu bauen.

Zunächst einmal bereitet es mir Freude, Webseiten zu basteln. Ich nutze gerne die Möglichkeiten der digitalen Revolution, die Individuen befähigt, aktiv in der Welt zu wirken. Ich bin fasziniert von der Welt als flacher Scheibe, wie es der Journalist Thomas Friedman sagen würde. Er meint, dass heute einzelne Menschen viel mehr Möglichkeiten haben, sich selbst zu engagieren. Dem pflichte ich bei. Das Gleiche sagt übrigens auch Malcolm Gladwell in seinem neuen Buch “David und Goliath”. Das 21. Jahrhundert wird Menschen mehr Partizipationsmöglichkeiten geben. Wer über diesen Trend lesen möchte, dem seinen beide Bücher wärmstens empfohlen.


Meine ersten Erfahrungen mit diesem Trend sammelte ich als Blogger über Technik. Als Technikfan schrieb ich einige Reviews über Laptops und stellte bald fest, dass Menschen das gerne lesen. Das schönste Erlebnis ereignete sich, als ich einer Berliner Dame dabei half, ein Computerproblem zu lösen. Alles lief über die Kommentarfunktion des Blogs. Ich leitete Sie an, aber die eigentliche Arbeit vollführte Sie. Am Ende wurde das Problem behoben, die Frau war stolz, es selbst gelöst zu haben und ich entdeckte, welches Potenzial die Technik bietet. Als Dankeschön strickte Sie mir ein paar Socken.

Obwohl wir in einer kapitalistischen und egoistischen Gesellschaft leben, stelle ich immer wieder fest, dass Kooperation ebenfalls wächst und zunimmt. Hier sehe ich die positiven Effekte der technischen Möglichkeiten. Ich kooperiere beispielsweise mit verschiednen Webdesigner in der Welt, die mir ständig dabei helfen, Probleme mit meiner Webseite zu beseitigen. Menschen teilen gerne ihr Wissen.

Diese Entwicklung interessiert mich auch als Politik- und Geisteswissenschaftler. Insofern lese ich viel über die Trends der Arbeitswelt. Wie verändert sich die Arbeit? Wie können Menschen Ihr Potenzial besser nutzen? Warum bleiben andere auf der Strecke? Das sind Fragen, die mich brennend interessieren. Aus diesen Fragen entstand mein Arbeitsblog. Auch heute befasse ich mich noch viel mit diesen Themen. Ich glaube, dass die neue Arbeitskultur in vielen Aspekten ein Segen ist. Gleichzeitig sehe ich, dass wir heute neue Fertigkeiten benötigen, um an den Anforderungen nicht zu scheitern. Die Technik löst viele Probleme und erlaubt uns heute mehr zu erledigen. Aber genauso stellt sie uns vor neue Probleme. Wer in seiner Arbeit viel mit Emails zu tun hat, weiss wovon ich spreche. Menschen sind keine Maschinen und unsere Auffassungsgabe hat Grenzen. In meinem Arbeitsblog teste ich deshalb neue Modelle zur Bewältigung von Arbeit und stelle Sie anderen zur Verfügung.

Neuerdings gilt mein Fokus aber ganz der Politik. Auch hier haben technische Veränderungen dazu geführt, dass die Demokratie vor neuen Herausforderungen steht. Die größte Herausforderung sehe ich in der Frage, wie Bürger besser in politische Prozesse integriert werden können. Informationen sind heute frei zugänglich. Das Problem liegt darin, diese Informationen sinnvoll zu bündeln. Wissenschaftler schreiben noch immer überwiegend für Wissenschaftler, Politiker unterliegen in den Medien dem Zwang der Simplifizierung und Bürger suchen nach verlässlichen Informationen, um Politik mitzugestalten. In meinem Politikblog bemühe ich mich, über diese Trends zu schreiben. Ich greife noch immer sehr gerne zur wissenschaftlicher Literatur, wenn ich ein Thema behandle. Einfache Lösungen erscheinen mir wenig glaubhaft und das steigende Misstrauen gegenüber der Politik finde ich nicht immer fair.

In meinem Blog möchte ich deshalb als Vermittler agieren. In vielen Debatten vermisse ich einfach Hintergrundinformationen und wissenschaftliche Erkenntnisse. In einer Welt, in der wir kaum noch die Zeit haben, intensiv zu studieren und ein Text von mehr als drei Seiten als Zumutung empfunden wird; werden zunehmend Menschen benötigt, die sich die Mühe machen, tiefer in eine Materie einzudringen und sie dann einer Mehrheit in verständlicher Art und Weise vorstellen. Das ist mein Selbstverständnis. Ob ich dem gerecht werde, müssen andere entscheiden.

Ausbildung und berufliche Stationen

  • Beruf seit September 2015

    Hauptamtlicher Dozent beim Bundesverwaltungsamt

    Fächer

    1. Politik

    2. Öffentliche Finanzwirtschaft und Haushaltsrecht (Bundeshaushalt)

    4. Finanzbuchhaltung (Rechnungsführung, Bilanz und GuV)

    5. Controlling und Investitionsrechnung

    7. Methoden des Lernens

  • Beruf Juli 2014 - August 2015

    Zentralstelle für das Auslandschulwesen - Bundesverwaltungsamt

    Finanzielle Betreuung deutscher Lehrer im Ausland.
  • Freiberuflich seit August 2010

    Freiberuflicher Webdesigner und EDV Berater

    Neben dem Studium eignete ich mir vertiefte Kenntnisse im IT-Bereich an. Es fing mit der Umstrukturierung eines kleinen Firmennetzwerks an und führte mich über Umwege zum Webdesign.

    2010 meldete ich ein kleines Gewerbe an, dass ich bis heute fortführe. Eingangs spezialisierte ich mich auf kleine Firmen, die jemanden benötigen, der sie mit moderner IT ausstattet und laufende Probleme zügig behebt. Für eine kleine Schule baute ich beispielsweise die PCs selbst und organisierte das Netzwerk neu.

    Neuerdings spezialisiere ich mich auf die Beratung und Entwicklung von Webseiten, weil hier meine kreative Seite zum Tragen kommt. Auch diese Webseite habe ich selbst entworfen. Mehr über diese Qualifikationen erfahren Sie unter www.webdesignbonn.info
  • Studium April 2004 - November 2011

    Studium der Politikwissenschaft, Neueren Geschichte und Philosophie

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    Universität Bonn © Alexander Boden
    Studium: Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und Philosophie

    Die Schwerpunkte meiner Studien kreisten immer wieder um die Frage, was eine gerechte Gesellschaft auszeichnet. Im späteren Verlauf entdeckte ich die Entwicklungszusammenarbeit und damit die Wirtschaftswissenschaft. Am Ende spezialisierte ich mich in den Themen Handelspolitik und Verhandlungskunst.

    Die Frucht dieser Forschungen war meine Abschlussarbeit mit dem Titel "Die Komplexität multilateraler Verhandlungen am Beispiel der Doha-Entwicklungsrunde in der WTO".

    Im November 2010 legte ich schließlich alle Prüfungen ab und erhielt meinen Magistertitel.
  • Studium September 2006 - Juli 2007

    Auslandsstudien an der Warschauer Universität

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    Warschauer Universität Hauptpforte © Marcin Białek
    Auslandsstudium
    Im Zuge meines Studiums erhielt ich die Möglichkeit, zwei Semester an der Warschauer Universität zu studieren.

    Ich wurde in Polen geboren, verließ das Land aber mit neun Jahren. Ich erhielt so nochmals die Chance, mein Herkunftsland besser kennen zu lernen, mein Polnisch zu verfeinern und gleichzeitig an der besten Universität Polens zu studieren.

    Das Studium absolvierte ich mit wenigen Ausnahmen in englischer Sprache und am Ende dieser Zeit konnte ich sowohl Polnisch wie auch Englisch verhandlungssicher sprechen.

    Neben Kursen über polnische Geschichte und deutsch-polnische Beziehungen lernte ich viel über internationale Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik und kam erstmals in Kontakt mit der Kunst des Verhandelns.
  • Beruf Mai 2011 - April 2013

    Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

    Ich arbeitete im Referat "Information für Deutsche über Studium und Forschung im Ausland; Publikationen".

    Diese Arbeit bereitete mir unheimlich Freude. Sie gliederte sich in drei Bereiche:
    1. Vorträge und Beratung auf Bildungsmessen
    2. Onlineredaktion
    3. Projektarbeit

Über mich


Ein Blid von Damian Münzer


Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie. Vielseitig interessiert an zeitgenössischen Themen. Moderat in Ansichten und Überzeugungen. Dozent im öffentlichen Sektor.


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